Schulprogramm der Grundschule Kirchweyhe

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 



 

Stand: Februar 2018

 



 



 

1.Vorwort

 

Das Schulprogramm formuliert die pädagogische Grundorientierung unserer Schule und damit entsprechende Leitlinien für die Entwicklung. Es ist unser schriftlich fixiertes Handlungskonzept.

 

An der Zusammenstellung des Schulprogramms und an der Festlegung des Leitbildes der Grundschule Kirchweyhe waren das gesamte Kollegium, die Gesamtkonferenz und der Schulvorstand beteiligt. Es wird ständig weiterentwick

 

2.Rahmenbedingungen

 

    1. Schule

 

Die Grundschule Kirchweyhe ist eine von fünf Grundschulen in der Gemeinde Weyhe. 30.000 Einwohner leben in neun Ortsteilen mit ländlichem Charakter 12 km südlich von Bremen. Zum Bildungsangebot der Gemeinde gehören neben 10 Kindergärten auch zwei Kooperative Gesamtschulen.

 

Die Grundschule Kirchweyhe ist seit 2000/01 Verlässliche Grundschule mit einem Schulkindergarten und seit 2013/14 zusätzlich offene Ganztagsschule. Es werden rund 260 Schülerinnen und Schüler in 13 Klassen von ca. 18 Lehrkräften unterrichtet, zusätzlich gibt es regelmäßig Lehrer/innen im Vorbereitungsdienst. Für Betreuung und Vertretung stehen ca. 7 Pädagogische Mitarbeiter/-innen zur Verfügung.

 

Seit 2003 gehören wir dem Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung an.

 

Seit 2009 sind wir Werder Partner Schule.

 

Seit 2012 sind wir Ubuntu Schule.

 

Seit 2016 zertifizierte Partnerschaft mit dem Calvary Zion Waisenhaus in Mombasa (Der Kontakt besteht bereits seit 2008.) und der Bashir School Mombasa.

 

    1. Kinder, Klassen, Kollegium

 

In der Grundschule Kirchweyhe werden im Schuljahr 2016/2017 rund 250 Schülerinnen und Schüler in 13 Klassen unterrichtet.

 

Der Anteil von Schülerinnen und Schülern aus Familien nicht deutscher Herkunftssprache beträgt knapp 20 %. Diese Kinder erhalten besondere Fördermaßnahmen (DaZ, s. Förderkonzept).

 

Jede Klasse verfügt über einen eigenen Klassenraum. Zusätzlich gibt es einen Musikraum, einen Werkraum, einen Computerraum, eine Turnhalle, eine Küche, eine Schülerbücherei, einen Raum für die sonderpädagogische Grundversorgung, eine Mathe-Werkstatt, eine Rollstuhlfahrertoilette sowie eine Pausenhalle. Einige der Klassen haben zusätzlich je einen Gruppenraum.

 

Für den Ganztagsbereich stehen eine Mensa, ein Spielraum und ein Entspannungsraum zur Verfügung.

 

Seit 2003 haben wir unseren Schulhof grundlegend verändert. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit Thomas Benjes (Arbeitskreis Holunder-Schule) verwirklicht.

 

    1. Stundenverteilung

 

Jahrgang 1

 

Fach

GS Kirchweyhe

Stundentafel („Normalfall“)

D

6

6

Ma

5

5

SU

2

2

E

/

/

Rel

2

2

Sp

2

2

Mu

1

1

Ku

2

2

Tx/Wk

/

/

AG

/

/

 

Summe: 20

 

 

 

Jahrgang 2

 

Fach

GS Kirchweyhe

Stundentafel („Normalfall“)

D

7

6

Ma

6

6

SU

3

3

E

/

/

Rel

2

2

Sp

2

2

Soziales Lernen

1

/

Mu

1

1

Ku

2

2

Tx/Wk

/

/

AG

/

/

 

Summe: 24 Stunden

 

 

 

Jahrgang 3

 

Fach

GS Kirchweyhe

Stundentafel („Normalfall“)

D

5

6

Ma

5

5

SU

3

4

E

2

2

Rel

2

2

Soziales Lernen

1

/

Sp

1

1

Schwimmen

1

 

Mu

1

2

Ku

2

2

Wk

1

 

AG

1

1

 

Summe: 25 Stunden

 

 

 

Jahrgang 4

 

Fach

GS Kirchweyhe

Stundentafel („Normalfall“)

D

5

6

Ma

5

5

SU

4

4

E

2

2

Rel

2

2

Sp

2

2

Soziales Lernen

1

/

Mu

1

2

Ku

/

2

Tx/Ku

2

/

AG

1

1

 

Summe: 25 Stunden

 

 

 

    1. Zeitrahmen

 

Unsere Schule öffnet um 7.40 Uhr.

 

Von 7.40 Uhr – 8.10 Uhr findet Offener Anfang bzw. Betreuung statt.

 

Der Unterricht beginnt um 8.15 Uhr und endet für die Erstklässler um 11.40 Uhr, für die Zweitklässler montags bis donnerstags um 12.40 Uhr, freitags um 11.40 Uhr.

 

Schülerinnen und Schüler beider Klassenstufen können auf Antrag bis um 12.40 Uhr betreut werden.

 

Die Schülerinnen und Schüler des 3. und 4. Jahrgangs haben an 5 Tagen bis 12.40 Uhr Unterricht.

 

Zusätzlich können Kinder als Ganztagsschüler wahlweise bis 14.00 Uhr, 15.30 Uhr bzw. (kostenpflichtig) bis 17.00 Uhr angemeldet werden. Freitags ist der Ganztagsbereich ab 12.40 Uhr kostenpflichtig.

 

    1. Unterricht

 

Den Rahmen für den Unterricht legen die Kerncurricula fest. Unsere schuleigenen Pläne bauen hierauf auf. Diese Pläne sowie die Bewertungskriterien für die Zensierung werden auf Fachkonferenzen festgelegt und regelmäßig evaluiert.

 

Förderunterricht wird nach unseren erarbeiteten Konzepten unterrichtet. Das Förderkonzept wurde auf der Gesamtkonferenz von 21.10.2009 verabschiedet und seit dem regelmäßig evaluiert; zuletzt im November 2017.

 

    1. Kooperationsvereinbarungen

 

Kindergarten

 

Es gibt eine Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen den Grundschulen und Kindertagesstätten in der Gemeinde Weyhe. Darüber hinaus hat die Grundschule Kirchweyhe mit dem DRK-Kindergarten und dem ev. Kindergarten Pusteblume einen Kooperationsvertrag geschlossen.

 

Förderkreis

 

Die Grundschule Kirchweyhe erfährt erhebliche Unterstützung durch den Förderkreis. Der Förderkreis sucht gemeinsam mit dem Kollegium und der Schulleitung nach Möglichkeiten eine freundliche und kindgemäße Schule zu schaffen. So wird beispielsweise unser Kiosk durch den Förderkreis organisiert.

 

Bücherei

 

An unserer Schule wird die Bücherei von Eltern betreut. Die Schülerinnen und Schüler können an einem Tag in der Woche klassenweise zu festgelegten Zeiten Bücher ausleihen.

 

100% Werder Partner

 

Seit dem Schuljahr 2009/2010 kooperiert unsere Schule mit dem SV Werder Bremen. Wir erhalten zusätzliche Sportstunden in verschiedenen Sportarten durch Trainer von Werder Bremen.

 

    1. Eingangsdiagnostik

 

Mit dem Material der Schuleingangsdiagnostik wird in den ersten Schulwochen die Lernausgangslage der Schulanfänger beobachtet, erfasst und dokumentiert.

 

Die diagnostischen Aufgaben werden zu einem Teil im Klassenverband und zum Weiteren in Kleingruppen durchgeführt. Den Unterricht zur Eingangsdiagnostik führt die Förderschullehrerin durch, während die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer sowie eine weitere Lehrkraft die Kinder beobachtet.

 

Die Eingangsdiagnostik beschränkt sich auf zwei zentrale Bereiche des Lernens: Schriftsprache und Mathematik (s. Konzept). Zudem enthält sie Teilbereiche der Grobmotorik und Feinmotorik. Die Grobmotorik wird im Sportunterricht eingehender erfasst. Die Feinmotorik wird im alltäglichen Unterricht z. B. beim Schneiden, Falten, Kneten, Malen und Schreiben beobachtet.

 

Zudem wird auf den Bereich „Sprache“ in Unterrichtsgesprächen genauer geachtet. Auffälligkeiten werden notiert und im Einzelfall von der Förderschullehrerin gezielt überprüft.

 

Das Verfahren zur Eingangsdiagnostik und die individuelle Lernentwicklung und ihre Dokumentation werden jährlich auf einer Dienstbesprechung evaluiert. Die veränderten Formulare erhielten die Kolleginnen und der Kollege per mail.

 

  1. Leitbild

 

Schule machen WIR.

 

Leitziele:

 

  • Wir fordern und fördern jede/n Schüler/in in seinen/ihren individuellen Stärken.

  • Wir wollen unsere Schüler/innen zum selbständigen, eigenverantwortlichen Lernen befähigen.

  • Wir stärken unsere Schüler/innen in einem verantwortungsvollen Umgang miteinander.

  • Wir wecken das Umweltbewusstsein und gehen zukunftswei-send/nachhaltig mit unseren vorhandenen Ressourcen um.

 



 

  1. Unsere Schulprogrammschwerpunkte

    1. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen, eigenverantwortlichen Lernen befähigen

 

Dazu haben wir u. a. den „Offenen Schulanfang“ eingeführt. Der Offene Anfang bietet den Kindern ein ruhiges Ankommen in der Schule und die Möglichkeit des selbstorganisierten Lernens, aber auch der Zuwendung der anwesenden Lehrkraft bei Lernprozessen.

 

Folgende Ziele werden angestrebt: Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Kompetenzen erweitern, indem sie u. a.

 

  • Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen

  • selbstständig und eigenverantwortlich lernen

  • ihre Methodenkompetenz vertiefen

  • Projekte aus ihrem eigenen Interessensbereich planen, realisieren und evaluieren

 

    1. Fördern und Fordern aller Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Stärken

 

Dieses Förderkonzept wurde auf der GK vom 21.10.2009 verabschiedet und zuletzt auf der GK am 28.04.2015 evaluiert.

 

    1. Fördern von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förder-/Forderbedarf

      1. Förderung von Schülerinnen und Schülern nicht deutscher Herkunftssprache

 

Allgemeine Grundsätze:

 

Zu Beginn der Sprachförderung vor der Einschulung findet eine Beobachtungsphase statt, um den Stand der sprachlichen Entwicklung (evtl. auch in der Muttersprache) festzustellen. Deshalb sollte die didaktisch-methodische Gestaltung der Sprachfördermaßnahmen individualisierend und differenzierend angelegt werden. Dies gilt auch für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule.

 

Sprachfördermaßnahmen leiten sich aus der individuellen Lernausgangslage ab und sind auf die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit des Kindes ausgerichtet. Dies erfordert, dass auch hinsichtlich der Sprachfördermaßnahmen ein individueller Förderplan erstellt wird.

 

Im Rahmen der inneren Differenzierung wechseln Phasen individuellen und gemeinsamen Lernens und Spielens ab. Dazu sind offene, ganzheitliche und handlungsorientierte Angebote und eine kindgerechte Umgebung notwendig. (Vgl. hierzu: Didaktisch-methodische Empfehlungen für die Sprachförderung vor der Einschulung, Niedersächsisches Kultusministerium)

 

Zur Feststellung des Sprachstandes in der Beobachtungsphase kann mit Diagnosebögen gearbeitet werden (s. Konzept).

 

  • Besonderes Augenmerk sollte auf folgende Punkte gelegt werden:

  • Kommunikationsbereitschaft und –fähigkeit

  • Sprachliches Handeln und Hörverstehen

  • Sprachliches Handeln und Sprechen

  • Lautung und Artikulation

  • Wortschatz/Wortbedeutung

  • Formenbildung

  • Satzbau

  • Mehrsprachigkeit

 

Themen

 

Die Themen müssen nicht komplett und zwingend in der angege-benen Reihenfolge bearbeitet werden. Der Umfang kann je nach Leistungsstand und Zusammensetzung der Gruppe variieren (s. Konzept).

 

      1. Sonderpädagogische Grundversorgung

 

Sonderpädagogische Grundversorgung bedeutet, dass der Grundschule für die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Problemen beim Lernen, im Verhalten, in der Sprache und beim Sprechen Förderschullehrerstunden zur Verfügung gestellt werden. Die Zuweisung der Förderschullehrerstunden für die Sonderpädagogische Grundversorgung wird durch das Kultusministerium festgelegt und erfolgt derzeit nach dem Grundsatz „zwei Stunden pro Klasse“, kann aber je nach Bedarf der einzelnen Klassen innerhalb der Grundschule umstrukturiert werden.

 

Eine Überweisung in eine Förderschule ist damit für diese Schülerinnen und Schüler nicht mehr zwingend erforderlich. Sollte sich aber herausstellen, dass der sonderpädagogische Förderbedarf bei einem Kind so hoch ist, dass eine integrative Förderung an der Grundschule nicht mehr geleistet werden kann, ist mit dem Einverständnis der Eltern die Förderung an einer Förderschule zu beantragen.

 

Es soll erreicht werden, dass alle Kinder, auch die mit Schwierigkeiten im Lernen, im emotional-sozialen Verhalten sowie in der Sprache und beim Sprechen nach Möglichkeit wohnortnah und präventiv Förderung in der Grundschule erhalten.

 

Die sonderpädagogischen Fördermaßnahmen haben das Ziel, Lernstörungen des Schülers zu verringern sowie seine psychische Stabilität, seine sozialen Kontaktmöglichkeiten und seine Lernfähigkeit so zu verbessern, dass eine Ausgliederung aus der Lerngruppe vermieden wird. Die Fördermaßnahmen werden im Klassenverband, als innere Differenzierung oder als Einzel- und Kleingruppenförderung außerhalb des Klassenverbandes durchgeführt.

 

Ein Schwerpunkt der Sonderpädagogischen Grundversorgung liegt in der Schuleingangsphase und im Erstunterricht, ebenso wesentlich ist die Arbeit im Schulkindergarten, wo bereits mit präventiven Fördermaßnahmen zur phonologischen Bewusstheit und zum Erwerb mathematischer Grundkenntnisse teils im Klassenverband und teils in Einzelförderung begonnen wird.

 

Weitere inhaltliche Schwerpunkte der sonderpädagogischen Arbeit in der Grundschule Kirchweyhe lassen sich stichpunktartig wie folgt zusammenfassen:

 

  • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler beim Erwerb des Lese- und Schreiblehrgangs und der Erarbeitung der mathematischen Grundkenntnisse

  • Förderung der optischen, phonematischen, kinästhetischen, rhythmischen und motorischen Wahrnehmungen

  • Erkennen von sprachlichen Auffälligkeiten und entsprechende

  • Beratung der Lehrer und Eltern

  • Erkennen von Verhaltensauffälligkeiten und entsprechende

  • Beratung der Lehrer und Eltern

  • Durchführung von Verhaltenstrainings (nach Petermann)

  • Durchführung von Rechtschreibtrainings in den 3. und 4. Klassen

  • Erarbeitung von Förderplänen

  • Beratung von Eltern zu weiter gehenden Hilfen

  • Gegenseitige Beratung und Kooperation mit den Lehrkräften

  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen, wie z. B. Kindergärten, Hort, Ärzten oder Therapeuten

 

      1. Begabtenförderung

 

Seit 2003 bilden wir gemeinsam mit den benachbarten Grundschulen Lahausen und Sudweyhe sowie der KGS Kirchweyhe einen Kooperationsverbund zur Förderung sehr begabter Kinder.

 

Es wird nach einem Förderkonzept gearbeitet, das Schwerpunkte zu Inhalten und Methoden ausweist.

 

Im Vordergrund steht dabei besonders das selbstständige Lernen und Arbeiten in diesen Förderstunden.

 

Inhaltliche Schwerpunkte liegen in den Fachbereichen Deutsch, Sachunterricht und Mathematik.

 

Beispiele:

 

  • Diskutierclub; Philosophieren

  • Referate (Planen, Verfassen und Vorträgen)

  • Arbeit an den Computern (Kopfrechen-Trainer, …)

  • Erstellen einer Schulzeitung

  • Fächerübergreifende Projekte (Spinnenprojekt; Indianerprojekt; Fledermaus- und Storchwerkstatt, …)

  • Denksport- und Logikaufgaben, Sudokurätsel

 

Außerdem werden außerschulische Lernorte aufgesucht (z.B. Fockemuseum, Universität Oldenburg (Chemol-Projekt), Universum und externe Experten eingebunden.

 

Neben der Arbeit mit den Kindern finden beratende Gespräche mit deren Eltern statt. Hinzu kommen Informationsveranstaltungen für Eltern und Lehrer.

 

    1. Gewaltprävention

 

Wir wollen, dass alle gern zur Schule kommen.

 

Darum sind wir freundlich und fair zueinander, helfen uns gegenseitig und vertragen uns auch mit anderen Klassen.

 

Die stärkeren Kinder achten auf die schwächeren.

 

Unsere Schule ist ein Ort, an dem nicht nur Lerninhalte vermittelt werden, sondern die Schülerinnen und Schüler auch soziale Kompetenzen erlangen, die über das Aneignen des Unterrichtsstoffes hinausgehen.

 

Zu unserem Rahmenprogramm gehören in jedem Schuljahr verpflichtend folgende Themen, die auch auf Elternabenden vorgestellt werden.

 

      1. Themen

 

1./2. Klasse:

 

  • Allgemeines Konflikttraining –Ich-Stärkung

  • Was kann ich gut?

  • Wie kann ich mir selber Mut machen…

  • Leben in einer Gemeinschaft

  • Freundschaft

 

2./3. Klasse:

 

  • Gute/schlechte Geheimnisse

  • angenehme/unangenehme Gefühle

  • Angstbewältigung

 

3./4. Klasse:

 

  • Hineinversetzen in Täter-/Opferrolle
    (Unterstützung durch die Polizei)

 

4. Klasse:

 

  • „Nein“ – Sagen

  • Prävention gegen sexuellen Missbrauch

 

Die Einheiten sollen in den Fächern

 

  • Soziales Lernen

  • Sachunterricht

  • Religion

 

epochal unterrichtet werden. Die Durchführung wird im Klassenbuch festgehalten.

 

      1. Ubuntu

 

UBUNTU ist Zulu und heißt Gemeinschaft. Das Projekt ist für die 3. und 4. Klasse konzipiert. Es zielt auf die Stärkung des Klassen-klimas sowie die ICH-Stärkung.

 

Die Durchführung umfasst drei Tage mit je 4 bis 5 Unterrichts-stunden pro Klasse.

 

Wir sind eine von sechs anerkannten Ubuntu Schulen.

 

      1. Klassenrat und Schülerparlament

 

Klassenrat

 

Es gibt ein Unterrichtsfach „Soziales Lernen“ in allen Schulstufen. In dieser Stunde werden u. a. Probleme / Streitereien, die innerhalb der Klasse auftreten, besprochen:

 

  • Die sachliche Schilderung des Ereignisses steht im Vordergrund.

  • Gefühle sollen / dürfen geäußert werden.

  • Die Klassengemeinschaft entscheidet nach dem Gewinnerprinzip, d. h., dass alle Beteiligten eine beidseitig zufrieden stellende Lösung finden.

 

Das Besondere an dieser Problemlösung ist also, dass alle Schüler an der Lösung beteiligt sind:

 

Eine gemeinsame Lösung finden.

 

Je nach Klassenstufe zieht sich die Lehrperson aus diesem Findungsprozess zurück und hat nur noch eine beratende Funktion (bei zu schwierigen Fällen).

 



 

Schülerparlament

 

Im Schülerparlament treffen sich einmal wöchentlich die Klassensprecher aller Klassen. Gemeinsam mit den Lehrern legen sie Handlungsschwerpunkte fest.

 

      1. Schulordnung

 

Unsere Schulordnung wird im ersten Schulbesuchsjahr mit den Kindern im Rahmen des Unterrichts und mit den Eltern auf einem Elternabend be-sprochen. Sie ist im Schulplaner der Kinder abgedruckt.

 



 

SCHULORDNUNG

 

In unserer Schule wollen wir uns alle wohlfühlen.
Damit es allen gut geht, sind wir anderen gegenüber rücksichtsvoll, freundlich und hilfsbereit.

 

Wir sind höflich, hören einander zu und halten uns an Klassenregeln und Absprachen.

 

Wenn wir Meinungsverschiedenheiten haben, gehen wir trotzdem friedlich und fair miteinander um und lästern über niemanden.

 

In der Schule gehen wir sorgsam mit allen Menschen, Pflanzen und Gegenständen um.

 

In der Schulzeit bleiben wir selbstverständlich auf dem Schulgelände.

 

Wir spielen mit Bällen nur auf dem Sportplatz.

 



 

Wenn du gegen die Regeln verstößt, kann das für dich diese Folgen haben:

 

Du entschuldigst dich.

 

Du schreibst deine Gedanken dazu auf
(Was ist passiert? Wie siehst du das? Was kannst du tun?
Du kannst den Vorfall auch zeichnen oder malen.)

 

Du ersetzt den Schaden oder machst ihn wieder gut.

 

Bei Wiederholung oder schlimmen Verstößen kannst du zum Beispiel an einer schönen Veranstaltung nicht teilnehmen.

 

Wir informieren deine Eltern bei schwierigen Vorfällen.

 

 

 

    1. Schulleben

 

Schule lebt, wenn sie mehr bietet als Unterricht in Jahrgangsklassen: Durch Feste, Feiern, Ausflüge und Aktionen wird unsere Schule zu einem Lebensraum, in dem Kinder arbeiten, lernen, spielen und zusammenleben, so dass sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt werden.

 

Viele Angebote, Aktivitäten und lieb gewonnene Gewohnheiten bereichern den Schulalltag für die Kinder. Dabei ist die Elternbeteiligung ein wichtiger Pfeiler guten Gelingens, sie vergrößert die Transparenz der Arbeit in der Schule und schafft Vertrauen.

 

BAUSTEINE ZUR UMSETZUNG:

 

Jahreszeitenfeiern

 

Seit 1999 gibt es an unserer Schule, der GS Kirchweyhe, die jahreszeitlichen Darbietungen in der Turnhalle mit allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und vielen Eltern.

 

Wir laden zum Frühlings-,Herbst- und Weihnachtssingen, jeweils am letzten Schultag vor den Ferien ab 10.30 Uhr ein.

 

Die Schülerinnen und Schüler stellen dort Gedichte, Lieder, Tänze, Theaterstücke aus dem Unterricht vor.

 

Viele andere Aktionen sind in das Schuljahr eingebettet:

 

Religion

 

Gemeinsame Schulgottesdienste

 

  • Einschulungsgottesdienst

  • Schulgottesdienst Jg. 2/3

  • Abschlussgottesdienst Jg. 4

 

Lesen

 

Leseaktionen in den Klassen

 

*Welttag des Buches

 

*Lesenacht

 

*Vorlesewettbewerb

 

Schulbücherei unter Mithilfe von Eltern

 

*Lesefitnesstraining

 

*Autorenlesung

 

*Leseeltern

 

*Lesezeit in der Muttersprache unserer Schülerinnen und Schüler

 

Sport

 

Bundesjugendspiele 2., 3. und 4. Jg.

 

Bundesjugendspiele Schwimmen 3. Und 4. Jg. Seit 2014

 

Spielefest SKG, 1. und 2. Jg.

 

Fußballturnier (Teilnahme mehrerer Grundschulen)

 

Verkehrserziehung

 

Regelmäßige Fahrradkontrolle mit Hilfe der örtl. Polizei

 

Verkehrserziehung in der Praxis

 

  • Fahrradprüfung 3. Jg.

  • *Fußgängerdiplom 2. Jg.

 

Soziales Lernen

 

Einschulung

 

Verabschiedung der 4. Klassen

 

*Patenschaften für die 1. Klassen

 

*Klassenfahrten

 

*Klassen helfen bei der Gestaltung der Weihnachtsfeier des DRK

 

Schulordnung

 

Streitschlichter AG

 

Streitschlichter für Pausen

 

*Kenia

 

Musik

 

Chor – freiwillige AG

 

Feste feiern

 

*Rosenmontag Faschingsfeier in der Schule

 

Klassenfeste

 

Schulfeste

 

Umwelt / Gesunde Ernährung

 

Aktionen (*mit den Landfrauen) zur gesunden Ernährung

 

Pflege- und Pflanzaktionen auf dem Schulhof

 

Müll vermeiden und trennen

 

zu Fuß zur Schule

 

Run for help

 

Schulleben

 

Projektwoche oder -tage

 

Veranstaltungen (Vorträge) im Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung

 

Vorträge für Eltern

 

Infoabende für Eltern

 

Schnuppertag für die zukünftigen Erstklässler

 

Kiosk (von Eltern organisiert)

 

Ausflüge

 

AG’s

 

Aufführungen (Musical, Theater, Chor)

 

Bücherei (von Eltern organisiert)

 

Allgemeinbildung / Wissen

 

Theater- und Museumsbesuche (*Universum)

 

Kunsthallenbesuche

 

*Chemolprojekt: Zusammenarbeit mit der Uni Oldenburg zu naturwissenschaftlichen Experimenten

 

Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben

 

*Matheolympiade

 

*Känguru

 



 

Besondere Aktionen (im 4-Jahres Rhythmus)

 

Schulfest (zuletzt 2017/2018)

 

Tag des Buches (2014/2015)

 

Projektwoche nach Wahl (zuletzt Afrikawoche 2015/2016)

 

Zirkusprojekt (zuletzt 2016/17)

 



 

* = Aktionen finden nicht regelmäßig statt

 

    1. Schülersprechtage

 

Die Schülersprechtage finden zweimal im Jahr zeitnah vor Ausgabe der Zeugnisse statt.

 

Die Durchführung ist in den einzelnen Klassen unterschiedlich.

 

Ein Beispiel:

 

Im Vorfeld füllen die Schülerinnen und Schüler einen Selbsteinschätzungsbogen aus. Je nach Klassenstufe ist hier auch ein Ausfüllen mit Symbolen denkbar. Die Lehrkraft kann gegebenenfalls ihre Einschätzung zusätzlich auf dem Bogen dokumentieren.

 

Der Selbsteinschätzungsbogen wird vor jedem Schülersprechtag neu erstellt und dient als Gesprächsgrundlage. Der Selbsteinschätzungsbogen kann den Schülerinnen und Schülern zusammen mit dem Zeugnis ausgehändigt werden.

 

Um die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schülern zu unterstützen, werden die entsprechenden Kriterien mit zunehmender Jahrgangsstufe komplexer. Die Kriterien umfassen die Bereiche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, aber auch Bereitschaften, Haltungen und Einstellungen.

 

Ziele

 

Die Schülerinnen und Schüler…

 

… schätzen ihr Arbeits- sowie Sozialverhalten ein.

 

… reflektieren ihr Handeln und übernehmen Verantwortung für ihr Lernen.

 

… setzen sich im Gespräch mit der Lehrkraft Ziele für das kommende Halbjahr.

 

  1. Zeitplan

    1. Jahreskalender

 

Januar Zeugniskonferenzen

 

Februar Schüler/Elternsprechtage (4. Jahrgang)
Rosenmontagsfeier

 

März Vor den Osterferien:
Frühlingssingen (letzter Schultag 10.30 Uhr)

 

Sprachstandsfeststellung

 

April Nach den Osterferien:

 

Informationsabend für die kommenden SAF: „Unsere Schule stellt sich vor“

 

Mai Eintragungen AV/SV

 

Juni Bundesjugendspiele

 

Juni/Juli Zeugniskonferenzen
Schülersprechtage
Fußballturnier

 

S O M M E R F E R I E N

 

September Aktionstag: „Zu Fuß zur Schule“

 

Oktober Herbstsingen (letzter Schultag 10.30 Uhr)

 

November Evaluation der Eingangsdiagnostik
ILE-Konferenzen
Elternsprechtage (1. – 3. Jahrgänge)
Hospitationswoche für Erzieherinnen in den Klassen
Eintragungen AV/SV

 

Dezember Weihnachtssingen (letzter Schultag 10.30 Uhr)

 

    1. Vorhaben und Maßnahmen, Aktionen

      1. Schuljahre 2007/2008 und 2008/2009

 

Beschluss Durchführung

 

  • Teilnahme an der Selbstevaluation durch SEIS 19.06.2007 (GK) Schuljahr 2007/2008

 

weiterer Ablaufplan:

 

Fragebögen März 2008

 

Bericht/Berichtskommentare Juni 2008

 

Auswertung im SchuVo September 2008

 

im Kollegium Oktober/November 2008

 

Festlegen von Handlungsschwerpunkten bis Ende 1. Halbjahr

 

2008/2009

 

 

 

  • Überarbeitung vorhandener Konzepte

 

- Förderkonzept bis Ende 1. Hj. 08/09

 

- Medienkonzept bis Ende 2. Hj. 08/09

 

- Methodenkonzept Beginn Ende 2009

 

 

 

  • Erneute Teilnahme zur Umweltschule in Europa 15.10.2007 (GK) Schuljahr 2007/2008

 

2008/2009

 

  1. Handlungsschwerpunkt:

 

Das grüne Klassenzimmer in Verbindung mit

 

Insektenbrutstätten“

 

 

 

  1. Handlungsschwerpunkt:

 

Lärmbewusstsein schaffen und Lärmverminderung“ bis Ende 1. Halbjahr

 

2008/2009

 

  • Verbesserung der Unterrichtsqualität 18.09.2007 (DB) Schuljahr 2007/2008

 

2008/2009

 

- Stärken-Schwächen-Analyse 21.11.2007

 

 

 

- SchILF* zum Thema: Individualisierung und Differenzierung 05. u. 11.11.2008

 

 

 

- Evaluation März 2009

 

 

 

 

 

  • Aktionen

 

Gewaltprävention Schuljahr 2007/2008

 

- Puppenbühne der Polizei 19. – 21 .Februar 2008

 

- Kinder stark machen (Jahrgang 1) Oktober 2008

 

 

 

Zirkusprojekt 14. – 18. April 2008

 

 

 

Zu Fuß zur Schule“ 04.10.2007

 

Aktionstag 08.10.2008

 

 

 

Landfrauen (Jahrgang 3 und 4) Oktober 2008

 

Obst und Gemüse

 

 

 

Schulfest 12.06.2009

 

Ein tierisches Fest“

 

 

 

 

 

* schulinterne Lehrerfortbildung

 

 

 

      1. Schuljahre 2009/2010 und 2010/2011

 

Beschluss Durchführung

 

  • Konzepte

 

- Verabschieden des Förderkonzeptes GK 21.10.2009

 

- Überarbeiten des Medienkonzeptes bis Ende Schuljahr

 

2009/2010

 

- Überarbeiten des Methodenkonzeptes GK 15.03.2010 bis Ende Schuljahr

 

2011/2012

 

 

 

  • Umweltschule in Europa

 

Erneute Teilnahme

 

1. Handlungsschwerpunkt Schulvorstandssitzung

 

Schaffen von Bewegungsanreizen 11.02.2009

 

 

 

2. Handlungsschwerpunkt Umsetzung bis

 

Nachhaltige Erweiterung und Festigung der bis Ende Schuljahr sozialen Kompetenz der Schülerinnen und 2010/2011

 

Schüler.

 

 

 

 

 

  • Verbesserung der Unterrichtsqualität

 

- SchiLF zum Thema: “Differenzierung im Unterricht“ längerfristige Verschiebung wegen

 

Fortbildungsmaßnahme durch die LSBH

 

 

 

- Teilnahme am Qualifizierungsprogramm durch die LSBH bis Ende Schuljahr

 

GK 15.03.2010 2011/2012

 

 

 

  • Aktionen

 

Projektwoche mit dem Thema:

 

Fußball – ein Ball verbindet die Welt“ Schuljahr 2009/2010

 

 

 

Tag des Buches“ 2. Halbjahr 2010/2011

 

 

 

 

 

Zu Fuß zur Schule

 

- Aktionstage - 07.09.2010 - nach den Osterferien

 

2011

 

 

 

Landfrauen (Jahrgang 3 und 4)

 

- Allerlei, rund um Huhn und Ei - Oktober 2010

 

 

 

  • Partnerschaft

 

GS Kirchweyhe mit dem SV Werder Bremen seit September 2009

 

100 % Werder Partner

 

Erwartungen - Gemeinsame Inhalte - soziales Engagement

 

SV steht auch für soziale Verantwortung (Gewaltprävention, Integration …)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      1. Schuljahre 2011/2012 und 2012/2013

 

Beschluss Durchführung

 

 

 

  • Konzepte Schuljahr 2012/2013

 

Verabschieden des Methodenkonzeptes

 

Nach Beendigung der Fortbildung

 

 

 

  • Umweltschule in Europa

 

Erneute Teilnahme SchuVo 11.05.2011

 

  1. Handlungsschwerpunkt:

 

Wir schonen unsere Umwelt, in dem wir Ressourcen

 

bewusst nutzen.

 

  1. Handlungsschwerpunkt:

 

Wir führen unsere Schülerinnen und Schüler an ihre Zeitraum 2011

 

heimische Natur heran. bis 2013

 

 

 

  • Verbesserung der Unterrichtsqualität

 

- Fortführen des Qualifizierungsprogramms bis Ende Schuljahr

 

durch die Nds. Landesschulbehörde Reg.-Abt. Hannover DB 18.09.2007 2011/2012

 

 

 

  • Aktionen

 

- Landfrauen Herbst 2011/2012

 

- Zu Fuß zur Schule April 2012

 

September 2012

 

April 2013

 

September 2013

 

- Zirkusprojekt Mai 2013

 

 

 

  • Projektwoche

 

Forscherwoche (mit einem „Tag der Wissenschaft“) Juli 2012

 

Mathematik/Naturwissenschaftliches Arbeiten

 

 

 

 

 

      1. Schuljahre 2013/2014 und 2014/2015

 

 

 

  • Umweltschule (z. Zt. keine Teilnahme)

 

 

 

  • SchilF zum Thema Elternarbeit: „Professionelles Kommunizieren“ Feb./2014

 

 

 

  • Aktionen

 

  • Landfrauen

  • Zu Fuß zur Schule

  • Ein Schulfest anderer Art: Weihnachtsmarkt

  • Tag des Buches

 

 

 

  • SchiLF zum Thema „Inklusion“ (im Rahmen der didacta) 24.02.2015

 

 

 

  • SchiLF „Ubuntu“ 21.05.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      1. Schuljahre 2015/2016 und 2016/2017

 

Beschluss von Durchführung

 

 

 

  • Partnerschaftszertiizierung Mombasa (Calvary Zion Waisenhaus & Bashir School)

 

 

 

Einladung 04.12.15 19.01.16 – 22.01.16

 

(Bramstedt & Kastendiek)

 

 

 

  • SchilF zum Thema „Notfalltraining“ DB Dez. 15 22.02.16

 

 

 

  • SchiLF „Schulrecht“ mit Dr. G. Hoegg DB 02.09.15 02.02.16

  • Aktionen

 

  • Landfrauen

  • Zu Fuß zur Schule

 

- Projektwoche: Afrika 04.11.16 18.04.16- 22.04.16

 

  • Zirkusprojekt DB Juni 2013 08.05.-12.05.2017

  • Notfalltraining Klasse 2-4 Mai/Juni 2016

 

      1. Schuljahre 2017/2018 und 2018/2019

 

Beschluss von Durchführung

 

 

 

  • Bewerbung „Sportfreundliche Schule“ GK 25.09.17 2017/2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • SchilF zum Thema „Lehrergesundheit“ GK 25.09.17 25./26.10.2017

 

 

 

 

 

  • Aktionen

 

  • Landfrauen

  • Zu Fuß zur Schule

 

- Schulfest („Weihnachtsmarkt“)

 

  • Tag des Buches“

  • Digitalisierung/Modernisierung PC-/ Whiteboard